Serie B2: Zwei Sätze lang kann die junge Südtiroler Mannschaft mit GPI Group Rovereto mithalten

Südtirol Neruda Bozen – GPI Group Rovereto  0:3 (17-25, 24-26, 22-25)

SÜDTIROL NERUDA BOZEN: Ferrari 1 (1 Angriff), Fogagnolo 13 (12 Angriffe + 1 Block), Fiabane 12 (9 Angriffe + 3 Blocks), Micheletti 5 (5 Angriffe), Larentis 3 (3 Angriffe), Florian 1 (1 Angriff), Zancanaro Ar. (L); Filippin (L), Zancanaro Al.

Trainer: Giacomo Guarienti

GPI GROUP ROVERETO: Tuller 2 (1 Block + 1 Ass), Fedrizzi 2 (2 Angriffe), Bisoffi 15 (10 Angriffe + 1 Block + 4 Asse), Depaoli 14 (9 Angriffe + 1 Block + 4 Asse), Dorighelli 11 (8 Angriffe + 3 Blocks), Ruele 5 (3 Angriffe + 2 Asse), Bottini (L); Raffaelli 6 (5 Angriffe + 1 Block), Casagrande

Not entered: Cardani, Merlante, Graziola, Lumia (L)

Trainer: Maurizio Napolitano

Daten und Infos zur Partie

  • Schiedsrichter: Scolari und Iosca (Verona)
  • Satzdauer: 1.) 25min 2.) 30min 3.) 29min. Gesamtdauer: 84min.

Zwei Sätze lang konnte die junge Mannschaft von Südtirol Neruda Bozen mit den Trientnerinnen von GPI Group Rovereto mithalten, die am Ende aber trotzdem die drei vollen Punkte aus Branzoll entführten. An diesem 21. Spieltag von Kreis C der Serie B2 starteten die jungen Orange-Blauen von Coach Giacomo Guarienti schlecht in die Partie, wurden aber immer besser und waren imstande, in den letzten beiden Sätzen auf Augenhöhe mit Rovereto mitzuspielen. Dies vor allem dank der Verbesserung der hohen Bälle im Laufe der Partie, Fogagnolo und Fiabane waren immer wieder Bezugspunkte für das Südtiroler Spiel, wenn es darum ging, Angriffe auf den Boden des gegnerischen Feldes zu setzen: die Beiden erzielten zusammen sehr gute 25 Punkte.

Coach Guarienti vertraute zu Beginn auf Ferrari als Aufspielerin, Fogagnolo als Diagonalangreiferin, Fiabane und Micheletti als Außenangreiferinnen, Florian und Larentis als Mittelblockerinnen und Filippin und Alessia Zancanaro, die sich in der Position des Libero abwechselten.

Die Trientnerinnen waren auf der Jagd nach wichtigen Punkten für den Klassenerhalt und dies war von Beginn an zu sehen: Rovereto startete stark und erarbeitete sich einen beträchtlichen Vorsprung. Der erste Satz gestaltete sich als der schwierigste für die Gastgeberinnen, der Durchgang wurde auch kurz angehalten, da die Trientnerin Giorgia Depaoli einen Angriffsball ins Gesicht bekam und von der Nase blutete, wenig später dann für einige Ballwechsel durch Casagrande ersetzt wurde. Als Depaoli dann im zweiten Satz wieder aufs Feld trat, war sie für GPI bereits wieder entscheidend, denn im zweiten Durchgang schafften es die Orange-Blauen, immer in Schlagdistanz zu bleiben, bis Depaoli und Bisoffi die entscheidenden Angriffsbälle und Punktgewinne für die Trientnerinnen realisierten. Der große Kampf ging im dritten Satz weiter, bis zum 22-22 lieferten sich die beiden Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, es ging um jeden Punkt. Nach einer langen und sehr schönen Aktion setzte Dorighelli einen Angriff ins Feld von Neruda und markierte somit den Beginn eines „finale furioso“ der Trientnerinnen.

Es ist eine Niederlage, die nichts an der Situation der bereits abgestiegenen Südtirolerinnen ändert, die nach diesem Spieltag auf dem 13. Tabellenplatz bleiben. Am nächsten Samstag treffen die Orange-Blauen im Rahmen des 22. Spieltags der Meisterschaft, dem fünftletzten der Saison, auswärts auf VTV Verona.

Foto: Die Mittelblockerin Gudrun Larentis

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